Bamboo News
02.09.19

Bamboo History

Der Ursprung

Die Geschichte und die Entstehung der Bamboo Food Service GmbH begannen vor über 10 Jahren. Nachdem der gebürtige St. Galler Huu Trùc „Howdy“ Mai im Jahr 2002 seine Lehre als Koch beim lokalen Gastrounternehmer Köbi Nett erfolgreich abgeschlossen hatte, sammelte er an diversen Orten weitere Erfahrungen in der Küche wie etwa als Alleinkoch im Restaurant Zunftstube St. Gallen, als Chef Entremetier im Radisson SAS Hotel oder zum Schluss als Küchenchef bei der SV Group in der Hauptpost St. Gallen, wo er für den gesamten Betrieb zuständig war. So konnte er in den verschiedensten Küchen sein Wissen erweitern und wertvolle Erfahrung sammeln, bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.
Aus der Not wurde eine Geschäftsidee - Aus der Idee ein erfolgreiches KMU
Howdy Mai‘s Stelle bei der SV Group war von Anfang an ein befristetes Arbeitsverhältnis, da klar war, dass die Hauptpost das Restaurant schliessen würde. Bereits mit 23 Jahren begann er sich zu überlegen, wie sein Arbeitsleben in zwei Jahren nach Beendigung dieser Stelle weitergehen sollte. Schnell war für ihn klar, dass er sich mit einem asiatischen Lieferservice selbständig machen möchte. Sein Ziel war es, „geiles“ Essen an die Leute zu bringen, ohne seine Person in der Vordergrund zu stellen. Er ist ein sehr zurückhaltender Mann, dies trägt viel zu seiner Sympathie als Mensch bei. Als er schliesslich bei der SV Group fertig war, musste er sich bei der regionalen Arbeitsvermittlungsstelle (RAV) melden. Bereits bei seinem ersten Termin erläuterte er seiner Beraterin, dass er gerne den Schritt in die Eigenständigkeit wagen möchte. Als er ihr von seiner Idee erzählte, war sie von Beginn an hell begeistert. Ihr Gesicht hat Howdy Mai bis heute nicht vergessen und war für ihn ein Zeichen, dass seine Idee gut sein musste. Schliesslich begleitete ihn das RAV drei Monate lang, bevor er im Februar 2008 endgültig mit seinem Projekt „Bamboo“ starten konnte.
Am Anfang kochte er zusammen mit seiner Mutter und Schwester die kompletten Speisen und stellte seinen ersten Fahrer Bleri an, welcher heute den Lieferservice „Woksch“ in Rorschach/SG führt. Seine Mama hat schon immer als Köchin gearbeitet und seine Schwester Quini machte eine Lehre als Servicefachangestellte. Motiviert wurde die Familie von der Grossmutter, welche schon vorher viel geleistet hatte, in der St. Galler Gastronomie. Sie fungierte als eine Art Guru für die Familie und war Motivation und Idol zugleich.
Ausgeliefert wurde erstmal mit zwei Fahrzeugen. Mai hat alles mit eigenen Mitteln aufgebaut. Die Zeit war enorm streng, brachte ihn teils an seine Grenzen, doch er ist daran stark gewachsen. „Es gab etliche Tage,  an denen ich selbst nur Reis mit Sojasauce gegessen habe, damit ich Geld für mein Unternehmen sparen konnte“, erzählt er rückblickend. Hierzu passt dann auch die Namensgebung „Bamboo“. In Mai’s vollem Vornamen kommt das Wort „Trùc“ vor. Dies bedeutet auf Vietnamesisch Bambus, also Bamboo. Bambus gilt als sehr stabiles, unbiegsames Holz und wird für dessen Standhaftigkeit unter rauen Bedingungen bewundert.
Zuerst hiess es natürlich einmal alle Rezepte zu kreieren, verfeinern und zu verbessern. Während gut eineinhalb Jahren pröbelten er und seine Mama an den Rezepturen, um den Geschmacksnerv der Mehrheit zu treffen. „Zu Beginn macht man Fehler und muss manchmal auch hartes Lehrgeld dafür bezahlen“, so Mai. So war die erste Küche in einem Keller in einer lokalen Wohngewerbezone. „Wer konnte uns da schon sehen und erkennen? Somit war es schwierig an Bekanntheitsgrad zu gewinnen.“ Dadurch musste man (zu) viel ins Marketing investieren und bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. So blieb der einzige Weg, dass man mit den Gerichten überzeugen musste.
Nach zweieinhalb intensiven und lehrreichen Jahren begann das Unternehmen zu wachsen. Man hatte einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und so konnte man mit dem Firmenausbau starten. Im Jahr 2010 wurde aus dem Einzelunternehmen eine GmbH, aus den zwei Lieferfahrzeugen wurden bis dato zehn Fahrzeuge und die Bamboo Food Service GmbH beschäftigt heute ungefähr 30 Personen mit unterschiedlichen Hintergründen. Für Howdy Mai war es immer wichtig, dass er Menschen mit Arbeit beschäftigen konnte. Oftmals half er seinen Angestellten aus Notsituationen, worin sich seine äusserst feinfühlige und soziale Art spiegelt. Dies ist jedoch nicht immer einfach und braucht ab und zu Nerven aus Stahl oder allenfalls gar harte Massnahmen und Entscheide.
Howdy Mai ist froh, dass er heute ein gutes Unternehmen führen kann. Der Weg ist aber noch längst nicht fertig. Das Unternehmen versucht er stets zu optimieren und auszubauen.
So erweiterte Howdy Mai im Jahr 2018 den Betrieb um eine Filiale und zwar in Erlenbach Zürich an der Goldküste. Doch der Bamboo-Weg ist noch längst nicht zu Ende. Folge uns doch auf hier weiter auf unserem Blog oder Facebook und Instagram, um auf dem Laufenden zu bleiben.